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WELCHE SCHNELLTESTS SIND ZUVERLÄSSIG?

Corona Schnelltest im Vergleich

Für die Eindämmung der Coronapandemie werden Schnelltests immer wichtiger. Anders als PCR Tests (Labortest) sind sie mit deutlich geringeren Kosten verbunden. Medizinisches Personal, um die Tests durchzuführen, wird in der Regel nicht benötigt – Schnelltests als Selbsttests können von jedermann und an jedem beliebigen Ort durchgeführt werden. Das Testergebnis liegt innerhalb weniger Minuten vor. Die heutigen Schnelltests unterscheiden sich geringfügig in ihrer Anwendung (Spucktest oder Nasenabstrich), viele sind als Selbsttests für den Hausgebrauch verfügbar.

Die Testgenauigkeit der von uns angebotenen Schnelltests ist überdurchschnittlich hoch. Alle in der Produkttabelle aufgeführten Tests wurden nach den geltenden Vorgaben der BfArM hergestellt und weisen sowohl eine hohe Sensitivität als auch Spezifität auf. In Zusammenhang mit einem niedrigen LoD-Wert gelten diese als sehr zuverlässig. Anders als die Schnelltests der ersten Stunde erkennen solche Tests bereits geringe Viruskonzentrationen.
itr covid 19 antigen test

Wie sicher sind die Ergebnisse von Schnelltests?

Die ersten Schnelltests waren vor allem bei hoher Viruskonzentration verlässlich. Da diese jedoch zu Beginn einer Infektion und im späteren Verlauf noch gering sein kann, zeigten viele Tests falsch-negative Ergebnisse. Die Nachweisgrenze (Limit of Detection, LoD) beschreibt die Virusmenge, die vorhanden sein muss, um von einem Antigentest sicher erkannt zu werden. Die LoD–Werte unserer Selbsttests (Tabelle) sind niedrig – die Tests sind ausgesprochen aussagekräftig. Auch Infizierte ohne Symptome und solche mit sehr geringer Viruslast können sicher identifiziert werden.

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hat in einer aktuellen Studie mehrere Schnelltests auf Ihre Zuverlässigkeit hin geprüft. Eine besondere Rolle spielte bei der Untersuchung die Erkennung der aktuellen Omikron-Variante. Bedeutend war darüber hinaus die Viruskonzentration innerhalb einer Probe. Die derzeit in Deutschland zugelassenen Tests weisen bei der Erkennung geringer Viruslasten große Spannweiten auf – von sehr verlässlich bis wirkungslos. Testverfahren mit einer Sensitivität unter 75 Prozent haben eine hohe Fehlerquote und erkennen mindestens jede vierte Infektion nicht. Als Anwender sollten Sie dringend auf aussagekräftige Werte beim Kauf eines Selbsttests achten.

Die Omikron-Variante wird von den meisten Tests genauso sicher erkannt wie die Delta-Variante. Die meisten Antigen Tests sind auf das Nucleocapsid-Protein des Virus ausgerichtet. Hier bestehen zwischen den einzelnen Coronavarianten keine relevanten Unterschiede

Wie funktioniert ein Schnelltest?

Grundsätzlich ist die Anwendung von Schnelltests unkompliziert und innerhalb von nur wenigen Minuten durchführbar. Der Erregernachweis erfolgt in Eigenanwendung. Für die Testgenauigkeit ist es wichtig, dass Sie sich bei allen Tests an die Gebrauchsinformation halten. Zur Probenentnahme ist entweder ein Nasenabstrich oder eine Speichelprobe notwendig.

Mithilfe von Selbsttests lässt sich Virusmaterial nachweisen. Anders als bei der PCR-Testung (Labortest) identifiziert der Antigen Test nicht das Erbgut des Virus, sondern spezielle Eiweißbestandteile (Proteine). Die Probeentnahme ist einfach – schließlich soll jeder diesen Test ohne medizinische Hilfe durchführen können. Medizinische Vorkenntnisse sind bei Selbsttests nicht erforderlich.

Das Handling eines Schnelltests ähnelt dem eines Schwangerschaftstests. Nach erfolgter Probeentnahme wird diese mit einer Extraktionslösung vermengt und über eine Tropfkappe auf die beiliegende Testkassette aufgeträufelt. Das Testergebnis liegt nach circa 15 Minuten vor. Die Probe wird durch einen Abstrich aus der Nase oder als Spucktest (Speichel- oder Lollitest) gewonnen. Bei einigen Tests wird etwas Speichel in ein Röhrchen gespuckt.

Was bedeutet Sensitivität?

Die Sensitivität ist neben der Spezifität der aussagekräftigste Wert, wenn es um die Testgenauigkeit geht.

Was wird als Sensitivität bezeichnet (LoD)?

Die Wirksamkeit eines Testverfahrens wird oft mit der Sensitivität (LoD) beschrieben. Dieser Wert beschreibt, wie empfindlich ein Test auf einen Stoff, in diesem Fall auf das Virusmaterial reagiert. Die Sensitivität gibt die Wahrscheinlichkeit an, mit der eine infizierte Person auch als infiziert erkannt wird.

Wann ist der Viruslast hoch oder sehr hoch?

Liegt die Sensitivität für einen Test sehr hoch, beispielsweise bei 98 Prozent, dann werden mehr Personen mit geringer Viruslast erkannt. So zum Beispiel asymptomatisch Infizierte. In den ersten Tagen einer Infektion ist die Viruslast ebenfalls oft noch sehr gering. Das Gleiche gilt für eine bereits auslaufende Erkrankung. Um gefährdete Personen beispielsweise in Pflegeeinrichtungen zu schützen und um Infektionsketten zu unterbrechen, ist auch in diesen Phasen ein zuverlässiges Testergebnis wichtig.

Die Viruslast bei symptomatischen Patienten ist in der Regel hoch. Hier sind dann auch Schnelltests aussagekräftig, deren Sensitivität niedriger ist.

Welcher Test ist am Empfindlichsten – was bedeutet das?

Für die Nachweisgrenze (LoD: Limit of Detection) gilt ein kritischer Wert. Ist dieser niedrig, spricht dies für eine hohe Empfindlichkeit und Zuverlässigkeit der Testung. Der AESKU.RAPID SARS-CoV-2 (immunchromatographischer Antigen Test) weist eine Sensitivität von 96 Prozent auf. Damit gilt er unter den derzeitigen Testverfahren als besonders wirksam. Im Schnitt werden von 100 Getesteten 96 Infizierte auch als solche sicher erkannt.

Hinweis Eine Sensitivität von 96 Prozent bedeutet, dass von 100 getesteten Infizierten 96 als positiv erkannt werden. Im Schnitt haben vier der Getesteten ein falsch-negatives Testergebnis. Neben der Sensitivität entscheidet vor allem der LoD-Wert über die Aussagekraft eines Selbsttests.

Hinweis Eine Sensitivität von 96 Prozent bedeutet, dass von 100 getesteten Infizierten 96 als positiv erkannt werden. Im Schnitt haben vier der Getesteten ein falsch-negatives Testergebnis. Neben der Sensitivität entscheidet vor allem der LoD-Wert über die Aussagekraft eines Selbsttests.

Welche Rolle spielt der LoD-Wert?

Die Sensitivität wird erst im Zusammenhang mit dem LoD-Wert aussagekräftig. Warum? Weist ein Schnelltest eine sehr hohe Sensitivität bei gleichzeitig hohem LoD-Wert auf, dann wird er weniger Infizierte erkennen als ein Test mit geringerer Sensitivität bei gleichzeitig geringem LoD-Wert. Als Faustregel gelten LoD-Werte unter 100 TCID50/ml als sehr gut, LoD-Werte unter 250 als gut und Werte niedriger als 500 als befriedigend beziehungsweise ausreichend – oder noch schlechter.

Alle von uns angebotenen Schnelltests haben geringe LoD-Werte und gehören hiermit zu den aussagekräftigsten, die es auf dem Markt gibt. So weist der MEDsan® SARS-CoV-2 Ag Duo Home einen LoD-Wert von 14,4 TCID50/mL auf. Der Speicheltest hat eine Spezifität von 100 Prozent und eine Sensitivität von 96,7 Prozent. Speicheltests erkennen oftmals geringe Viruslasten besser als Selbsttests mit nasalem Abstrich. Nasenabstriche eignen sich umgekehrt besser zur Erkennung höherer Viruslasten bei bereits symptomatischen Personen.

Zusätzlich zur Sensitivität ist die Spezifität eine entscheidende Messgröße. Beide Werte gemeinsam, die Sensitivität und die Spezifität stehen für die Güte eines Testverfahrens.

Wofür steht die Spezifität?

Die Sensitivität misst den Anteil der tatsächlich Infizierten unter den positiv Getesteten. Allerdings verbirgt sich hinter einem positiven Ergebnis nicht zwangsläufig eine Erkrankung oder eine Infektion. Hier kommt die Spezifität zum Tragen – sie beschreibt die Wahrscheinlichkeit, mit der eine nicht infizierte Person auch als solche erkannt wird. Die Spezifität der meisten Schnelltests, die von der BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) zugelassen sind, ist sehr hoch.

Beispielsweise beträgt die Spezifität des MEDsan® SARS-CoV-2 Ag Duo 100 Prozent. Er zählt damit zu den verlässlichsten Schnelltests. Einer der beliebtesten Selbsttests ist der SARS-CoV-2 Antigen Detection Kit (Colloidal Gold Immunochromatographic assay), der eine Spezifität von 99,11 Prozent, eine Sensitivität von 94,28 Prozent und einen LoD-Wert von 40 aufweist. Dieser Test liefert extrem zuverlässige Testergebnisse innerhalb von 3 Minuten. Die Probeentnahme ist per Nasenabstrich oder als Speicheltest möglich.

BFARM Zulassungen / Sonderzulassungen von Schnelltests

Alle unsere Schnelltests sind von der BfArM als Medizinprodukt zugelassen. Das entsprechende Aktenzeichen finden Sie in unserer Produkttabelle und in den einzelnen Produktbeschreibungen. Drei Selbsttests verfügen über eine BfArM Sonderzulassung für Laien. Das bedeutet, dass diese Testungen in Eigenanwendung zuhause oder an jedem gewünschten Ort selbständig durchgeführt werden dürfen – ohne die Unterstützung medizinischer Fachkräfte.

Vergleich Corona-Antigentests

Unsere Corona-Antigentests im Vergleich - Alle Daten und Informationen gemäß Herstellerangaben - Änderungen und Updates vorbehalten.
Corona-AntigentestProduktbildLand HerstellerTestergebnis nachAnwendungsbereich (Home, POC)Nachweisgrenze LoD - Einheit in TCID 50/mlSpezifitätSensitivitätProdukt im ShopAnwendungsartPEI EvaluiertBfArMBfArM Sonderzulassung für LaienBfArM Aktenzeichen
Green Spring SARS-CoV-2 Antigen Rapid Test Kitgreen spring 300pxx300pxchina 215 Minutenhospital400100%98%zppLolly-Test, vordere Nase, Nase-Rachen und Rachenchecked 3checked 3noAT417/20
AESKU.RAPID SARS-CoV-2 aesku home 300pxx300pxgermany 315 Minhome a poc5098%96%zppVordere Nasechecked 3checked 3checked 3AT363/20
SARS-CoV-2 Antigen Detection Kit (Colloidal Gold Immunochromatographic assay)pergrande home use 300pxx300pxchina 2ab 5 Minhome a poc4099,11%94,28%zppVordere Nase und Speichelchecked 3checked 3checked 3AT209/20
MEDsan® SARS-CoV-2 Antigen Rapid Testmedsan rapid 300pxx300pxgermany 315 Minhospital14,499,8%92,5%zppNasen-/Rachenabstrichchecked 3checked 3noAT012/20
MEDsan® SARS-CoV-2 Ag Duomedsan duo pro 300pxx300pxgermany 315 Minhospital14,4100%96,7%zppVordere Nase & Speichelchecked 3checked 3noAT082/21
MEDsan® SARS CoV-2 Ag DUO Homemedsan duo home 300pxx300pxgermany 315 Minutenhouse14,4100%96,7%zppVordere Nase & Speichelchecked 3checked 3checked 35640-S-167/21
Beier Covid-19 Antigen Rapid Test Kit - Short Nose300x300 beier short nosechina 215 Minutenhouse1,3*10^299,7%96,5%zppNasenabstrichchecked 3checked 3noAT1285/21
PerGrande BioTech Development SARS-CoV-2 Antigen Nachweiskit Professional300x300 pergrande profchina 2ab 5 Minutenhospital4099,11%94,28%zppvorderer Nasenbereichchecked 3checked 3noAT209/20

Was sagt die sog. Nachweisgrenze aus?

Die sog. Nachweisgrenze, oder auch Limit of Detection (LoD) gibt an, ab welcher Virusmenge ein Test überhaupt etwas nachweisen kann, und wird zuweilen auch als analytische Sensitivität bezeichnet. Die von den Herstellern angegebenen LoD-Werte der Antigentests bewegen sich zwischen 14,4 und mehr als 1200 TCID50/Milliliter, wobei TCID50 die Virusmenge bezeichnet, mit der im Laborversuch 50 Prozent der Zellen infiziert werden können.

Je niedriger der LoD, desto empfindlicher ist der Test. Das bedeutet, dass ein solcher Test auch asymptomatisch Infizierte oder noch im Anfangsstadium befindlichen Personen und damit noch mit geringer Virenlast Infizierten als Corona-Positiv identifizieren kann.

Tests mit niedrigen LoDs sind besser geeignet um sog. „False-Negative“ Ergebnisse auszuschließen, das falsche Negativ-Ergebnisse die Testpersonen (und deren Umfeld) in falscher Sicherheit wiegen kann.

Die Sensitivität beschreibt den Anteil der tatsächlich positiv Infizierten unter den getesteten Personen. 95 Prozent Sensitivität bedeutet, dass 95 Personen von 100 Corona-Infizierten ein positives und 5 Personen ein falsch negatives Ergebnis erhalten, obwohl sie positiv sind. Liegt also die Sensitivität nur bei etwa 80 Prozent, ist knapp ein Fünftel der Ergebnisse falsch negativ.

Bei der Spezifität wiederum wird der Test an gesunden Personen durchgeführt. Eine Spezifität von 97 Prozent beschreibt hier die Anzahl der tatsächlich negativen Ergebnisse unter den gesunden Personen. Bei 97 Prozent erhalten somit 97 getestete Personen ein negatives Ergebnis. Bei 3 Personen wird ein falsch positives Ergebnis auftreten.

Fazit Regelmäßige Selbsttests gelten nach wie vor als die sicherste Methode, um Infektionsketten wirksam zu unterbrechen. Oft wird eine Infektion nicht oder erst zu spät erkannt. In der Folge breitet sich das Virus weiter aus und infiziert im schlechtesten Fall auch vulnerable Personen. Verbraucher sollten dringend auf die Angaben zur Sensitivität, zur Spezifität und zum LoD-Wert achten. Ausschlaggebend ist vor allem das passende Zusammenspiel dieser Werte. Zuverlässige Antigentests erkennen schon geringe Viruslasten. Dies ist für bestimmte Zyklen einer Infektion bedeutend. Die Schnelltests der ITR-Healthcare entsprechen den höchsten Standards. Die Messgenauigkeit ist überdurchschnittlich. Sowohl für den Laienbereich als auch für die professionelle Testung in Testzentren und medizinischen Praxen. Nehmen Sie gerne Preisvergleiche über unsere Produkttabelle vor oder kontaktieren (Link) Sie uns direkt.

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